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Undichte Sanitärfugen: Wer trägt die Kosten?

Undichte Sanitärfugen: Wer trägt die Kosten?

Ein Wasserschaden durch undichte Silikonfugen kann Ihr Badezimmer in Chaos stürzen – und die Kostenfrage ist oft unklar. Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) schafft nun Klarheit und hat weitreichende Folgen für Eigentümer.

 

Wasserschäden: Ein teurer Albtraum

 

Ein Leck durch undichte Fugen bedeutet oft wochenlange Sanierungsarbeiten, unbewohnbare Räume und Kosten in Höhe von mehreren Tausend Euro. Zunächst muss die Ursache behoben werden, gefolgt von professioneller Bautrocknung und umfangreichen Reparaturen. Wer das schon erlebt hat, weiß, wie nervenaufreibend dieser Prozess ist.

 

Wussten Sie? Wasserschäden durch Silikonfugen können leicht vermieden werden – durch regelmäßige Wartung!

 

Wohngebäudeversicherung: Kein Schutz bei Silikonfugen

 

Viele Eigentümer hoffen, dass ihre Wohngebäudeversicherung Schäden durch Feuer, Starkregen oder Wasseraustritt abdeckt. Doch bei Schäden durch undichte Silikonfugen verweisen Versicherer oft auf mangelnde Instandhaltung – eine Pflicht des Eigentümers. Während solche Schäden früher oft nach Verhandlungen übernommen wurden, ändert ein aktuelles BGH-Urteil die Lage grundlegend.

 

Das BGH-Urteil: Keine Haftung der Versicherung

 

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Wasserschäden durch undichte Silikonfugen sind nicht durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Silikonfugen zählen weder zu versicherten Rohrsystemen noch zu fest verbundenen Bauteilen. Damit bleibt die Verantwortung bei Eigentümern. Dieses Urteil wird voraussichtlich dazu führen, dass Versicherungen solche Schäden künftig konsequent ablehnen.

 

Regelmäßige Wartung: Der Schlüssel zur Schadensvermeidung

 

Silikonfugen sind Wartungsfugen, die durch Feuchtigkeit, Alterung und Belastung spröde werden. Um teure Schäden zu verhindern, sollten sie alle 3 bis 5 Jahre geprüft und bei Bedarf erneuert werden. Vernachlässigte Fugen riskieren nicht nur Wasserschäden, sondern auch hohe Kosten, die Eigentümer nun selbst tragen müssen.

 

Unser Tipp für Eigentümer und Vermieter

 

Regelmäßige Kontrolle ist essenziell, um Schäden zu vermeiden. Lassen Sie Ihre Silikonfugen von Fachleuten prüfen oder sensibilisieren Sie Mieter für dieses Thema. Eine frühzeitige Wartung schützt Ihr Eigentum und Ihren Geldbeutel.

 

Jetzt Kontakt aufnehmen und Fugen prüfen lassen!

Sind Silikonfugen wirklich Wartungsfugen?


Ja. Silikonfugen gelten als Wartungsfugen, weil sie durch Feuchtigkeit, Temperaturwechsel und mechanische Belastung altern. Sie verlieren mit der Zeit ihre Elastizität und müssen regelmäßig kontrolliert und in der Regel alle 3 bis 5 Jahre erneuert werden.

Welche Folgen hat es, wenn Silikonfugen nicht erneuert werden?


Vernachlässigte Silikonfugen können undicht werden, was zu Wasserschäden, Schimmelbildung und teuren Sanierungen führt. Zudem leidet die Optik des Badezimmers und der Wert der Immobilie kann sinken.

Warum sind Dehnungsfugen für Gebäude unverzichtbar?


Dehnungsfugen nehmen Bewegungen von Baustoffen auf, die durch Temperaturunterschiede oder Setzungen entstehen. Ohne diese Fugen würden Spannungen im Bauwerk Risse in Wänden, Putz oder Decken verursachen.

Was passiert, wenn Dehnungsfugen fehlen oder falsch ausgeführt sind?


Fehlende oder schlecht ausgeführte Dehnungsfugen führen häufig zu typischen Rissbildern, eindringender Feuchtigkeit und langfristigen Bauschäden. Besonders im Außenbereich kann dies zu Schimmel, Frostschäden und hohen Reparaturkosten führen.

Warum spielen Fugenarbeiten in öffentlichen Ausschreibungen eine so große Rolle?


Fugenarbeiten sind entscheidend für Dichtheit, Brandschutz, Schallschutz und Langlebigkeit eines Bauwerks. Fehlerhafte Ausführung kann zu Mängeln bei der Abnahme, Nachbesserungen oder späteren Regressansprüchen führen.

Warum beauftragen Generalunternehmer spezialisierte Fugenfirmen?


Große Bauprojekte erfordern hohe Laufmeter, normkonforme Ausführung und präzise Dokumentation. Spezialisierte Fugenbetriebe verfügen über das notwendige Know-how, die Kapazitäten und die Erfahrung, um diese Anforderungen termingerecht und VOB-konform zu erfüllen.

Zahlt die Wohngebäudeversicherung bei Wasserschäden durch Silikonfugen?


In der Regel nein. Laut aktueller Rechtsprechung gelten Silikonfugen als Wartungsfugen und nicht als versicherte Bauteile. Schäden durch undichte Fugen werden daher meist als mangelnde Instandhaltung gewertet.

Wie können Eigentümer teure Wasserschäden durch Fugen vermeiden?



Durch regelmäßige Kontrolle und rechtzeitige Erneuerung der Silikonfugen. Eine Wartung alle 3 bis 5 Jahre reduziert das Risiko von Wasserschäden erheblich und schützt Eigentümer vor hohen Reparaturkosten.


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